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ASTRID KRUSE JENSEN, INDEFINITE SPACES, 29. AUGUST - 26. SEPTEMBER Die Fotografien der Serie INDEFINITE SPACES von Astrid Kruse Jensen oszillieren zwischen Wirklichkeit und Imagination, zwischen Abstraktion und Abbild. Die Landschaften in INDEFINITE SPACES entstehen bei Nacht, umschlossen von Dunkelheit erschließen vereinzelte Lichtquellen Bereiche der dargestellten Nachtszenen. Astrid Kruse Jensen inszeniert ihre Motive an zwei verschiedenen Orten, die auf täuschende Weise etwas anderes sind, als sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Obwohl menschenleer, weisen die Landschaften von Astrid Kruse Jensen dennoch überall Spuren menschlicher Aktivität auf.
In Kruse Jensen’s INDEFINITE SPACES enstehen erfundene Welten, zwischen Realiät und Fiktion, zwischen dem dargestellten Ort und der Dramatisierung einer Situation. Durch die Inszenierung beginnt ein Transformationsprozess, in dem die Imagination mit der Erinnerung zusammenwirkt und in der nicht mehr zwischen Realität und Vorstellung unterschieden werden kann. Die fotografischen Landschaften entfalten etwas Geheimnisvolles; eine angespannte Stimmung entsteht. Wenn sich das Auge des Betrachters auf die nächtliche Dunkelheit eingestellt hat, entwickeln sich zunehmend Tiefe und Perspektive der abgebildeten Landschaften. Die Leere der Nacht wird gefüllt mit Geschehnissen, die passiert sein könnten oder noch passieren werden. In der Aufladung des Moments wird das Dargestellte abstrahiert, die Fotografien entfalten ein eigenes Leben, ihre eigene, fiktive Geschichte. Die Nacht wird in INDEFINITE SPACES zu einem fiktiven Stimmungsplatz, einem Ort des Ungewissen.
Zu Astrid Kruse Jensen’s Einzelausstellung 2006 in der Galerie Mikael Andersen in Kopenhagen entstand der Katalog ‚Selected works by Astrid Kruse Jensen‘. 2007 wurden Fotografien von Kruse Jensen in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin ausgestellt.
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Astrid Kruse Jensen, Indefinite Spaces #01, 2006. 120 x 150 cm. C-print. |
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